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13. März 2001

Orstdurchfahrt Wesseln wird erneuert

Baubeginn bringt Einschränkungen mit sich.

Am Montag, den 12. März 2001 wurden die Bauarbeiten zur Erneuerung der Ortsdurchfahrt in Wesseln aufgenommen.

Am Dienstag wurde der symbolische erste Spatenstich von Stadtdirektor Erich Schaper, Ortsbürgermeister Wolfgang Dettmer, Bürgermeister Rainer Wegner und Orstbürgermeister Alois Kleintje vorgenommen.

Baudirektor Dieter Milark vom Straßenbauamt Hannover erläuterte kurz die geplanten Baumaßnahmen und verwies auf die Dringlichkeit hin. Durch den immer dichter werdenen Verkehr sind die Anlage eines Gehweges und die Umgestaltung des Einbahnstraßenastes erforderlich geworden. Den Bemühungen des Landtagsabgeordneten Reiner Wegner ist es zu verdanken, dass das Land Niedersachsen die Baumaßnahmen trotz leerer Kassen durchführt.

In der ersten ca. 5 Wochen dauernden Bauphase wird der "Lammeast" zwischen der Detfurther Straße und der Lamme voll gesperrt und fertiggestellt. Der Verkehr wird über die Detfurther Straße (Einbahnstraßenast) umgeleitet.

Dannach wird der Einbahnstraßenast ebenfalls unter Vollsperrung mit Verkehrsführung über den dann freigegebenen Lammeast gebaut. Die Dauer beträgt hier ebenfalls 5 Wochen.

Der 3. Bauabschnitt bis zum Ende der Ortsdurchfahrt in Richtung Bad Salzdetfurth wird schließlich in 2 Arbeitsgängen mit jeweils halbspuriger Sperrung der Straße und Lichtsignalreglung durchgeführt. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Juni beendet sein.

Die Geldmittel in Höhe von 450.000 DM werden zum größten Teil vom Land Niedersachsen getragen. Die Stadt Bad Salzdetfurth zahlt für den Neu- und Umbau der Gehwege 70.000 DM, wird aber nach dem Gemeinde Verkehrs Finanzierungs Gesetz (GVFG) mit 42.000 DM vom Land Niedersachsen bezuschusst, so das sie einen Eigenanteil von 28.000 DM zu tragen hat.

Insbesondere das Anlegen eines Gehweges auf der rechten Fahrbahnseite in Richtung Bad Salzdetfurth ist von den Anwohnern lange ersehnt. Jahrelang behalf man sich mit einer Notlösung (rot - weiß gestreifte Abgrenzung), jetzt gibt es endlich einen richtigen Gehweg.

Doch bevor die Wesselner von den Umbauten profitieren können, müssen sie sich auf Einschränkungen und Unwegsamkeiten während der Bauzeit einrichten. So beanstandeten aufgebrachte Eltern bereits kurz nach Baubeginn das die Bedarfsfußgängerampel an der Einbahnstraße ersatzlos gestrichen wurde.

Die Kinder konnten nur unter großer Gefahr die Straße überqueren. Eine besorgte Mutter berichtete zudem von LKW, die mit zwei Rädern über den Gehweg an der neu angelegten Bushaltestelle gefahren sind, genau an der Stelle wo die Kinder auf den Bus warten müssen. Die sofort aufgestellten Tempo 30 - Schilder konnten das Problem jedoch nicht vollständig beheben.

Inzwischen ist die Fußgängerampel nachgerüstet und ermöglicht wieder ein sicheres Überqueren der stark befahrenen Straße. Ein bitterer Nachgeschmack bleibt jedoch bei den betroffenen Eltern zurück: "Fehler kann jeder mal machen, aber die Arroganz, die uns entgegengebracht wurde hat uns auf die Palme gebracht." berichtete eine Mutter. Sie bemängelte auch, dass sich bei der Stadtverwaltung zunächst niemand für die Sorgen zuständig fühlte.


Bericht und Fotos von Jörg Neelen aus Wehrstedt.
 

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